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Unsere Reise ins Käseland – von Paul Lindemann ( Kiel) und Dana Nell ( Wismar)

Für uns war die diesjährige Firmenreise eine Premiere und für Paul sogar doppelt. Es war zum einen unsere erste Firmenreise mit der aam it GmbH und zum anderen das erste Mal, dass Paul als „Reiseleiter“ Ansprechpartner für die 46 teilnehmenden Mitarbeiter und Kollegen war. Je näher die Reise rückte, desto aufgeregter war Paul also. Nach einer kurzen Nacht und noch etwas schläfrig, überwiegte jedoch Montagmorgen eindeutig die Freude auf das Kennenlernen der neuen, sowie das Wiedersehen der „alten“ Kollegen aus ganz Deutschland.

Gegen 6:00 Uhr trafen sich alle aus Nord-, Ost- und Süd-Deutschland am Langenhorner Markt in Hamburg. Nach einer kurzen Begrüßung, neugierigen, teils verschlafenen, Augen und erstem Beschnuppern, starteten wir endlich mit dem Reisebus in Richtung Niederlande. Das Wetter schien es gut zu meinen. Denn schon in der Früh waren es gefühlte 22 Grad. Hoffentlich bleibt es so?!

Unser erster Zwischenstopp war der Bremer Hauptbahnhof. Hier stiegen die Kollegen aus Bremen und Hannover zu. Nach einem kurzen Plausch, einer kleinen Pause, wurde die Reise mit bester Laune dann fortgesetzt.

Weitere kleinere Pausen wurden genutzt, um das grandiose Wetter zu genießen, mit dem Einen oder Anderen weiter ins Gespräch zu kommen oder schon die ersten „Urlaubsfotos“ zu machen.

Am Nachmittag kamen wir bei bestem Wetter in Katwoude an. Hier warteten bereits die Kollegen aus Nordrhein-Westfalen auf uns. Endlich alle zusammen, besuchten wir dann den Käsehof. Nach einer kurzen, dennoch sehr freundlichen Begrüßung wurde uns mit charmanten holländischen Akzent die Herstellung des holländischen Käses erklärt. Nach einem Rundgang durch den Lagerraum kamen wir endlich in den Genuss des dort selbst hergestellten Käses. Im Verkaufsladen gab es alles von, mit und für Käse. Jede Sorte konnte probiert werden. Und das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Über Ziegen- und Schafskäse, zum berühmten „Gouda“ gab es alles, was einem Käseliebhaber das Herz begehrt. Auch ausgefallende Sorten wie Pesto, Bärlauch, geräucherten Käse und verschiedene Frucht-, Senfaufstriche wurden gerne auch ein zweites und drittes Mal probiert. Selbst das Spekulatius und die Schokolade fanden seine Anhänger. Für die Daheimgebliebenen oder auch für sich selbst als erste, kleine Erinnerung, wurde die Gelegenheit genutzt, eine Kleinigkeit zu kaufen.

Anschließend ging es dann in Richtung Gouda, wo unser Hotel war. Das Best Western Gouda bot neben gemütlich eingerichteten Zimmern auch einen tollen Service. Alle Wünsche oder Anliegen, ob beim Essen oder den persönlichen Anliegen, wurden gerne vom Personal umgesetzt. Nach einer kurzen Verschnaufpause auf den Zimmern, ging es mit leicht knurrenden Mägen zum Abendessen. Neben einem 3-Gänge-Menü, sowie einigen Getränken, war es jeweils eine gemütliche Runde an den Tischen. Trotz langer Busfahrt wurde der restliche Abend gemeinsam geplant. Gut gestärkt und mit überaus guter Laune fanden wir alle eine urig gemütliche Bar, direkt am Markt von Gouda, unweit des Hotels, und ließen dort den Tag ausklingen.

Der nächste Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Es fehlte an nichts. Über Süßes, Deftiges, bis hin zu frischem Obst, Obstsalat und natürlich: Poffertjes, nach Wunsch mit Puderzucker oder Ahornsirup. Gut gestärkt für den Tag, ging es nach Amsterdam. Als erstes stand eine Stadtführung an. Aber nicht irgendeine. Auch keine gewöhnliche. Nein. Wir nahmen das Boot, welches uns durch die Grachten von Amsterdam führte. Ein MUSS, wenn man in Amsterdam ist. Vorbei an historischen Brücken, welche in den Abendstunden beleuchtet werden, ehemaligen Handelshäusern, der Westerkerk Kirche, dem Anne-Frank-Haus sowie unzähligen Hausbooten.

Nach den ersten Eindrücken und wieder alle Mann an Land, bot sich die Gelegenheit für ein Gruppenfoto. Unser Grachtenführer erklärte sich gerne bereit, dieses von uns zu machen.

Anschließend ging es zu Madame Tussauds. Nach einem kleinen Fußmarsch durch die City von Amsterdam waren wir da. Da wir unsere Tickets bereits „in der Tasche“ hatten, konnten wir ohne Anstehen gleich unsere Tour beginnen. Nach einem ersten Stopp bei Van der Vaart, Messi und David Beckham ging es weiter über James Bond, den Marvel-Superhelden, aber auch unsere „Mutti“, die Kanzlerin Angela Merkel, war vertreten. Auch hatte man die Gelegenheit, gemeinsam im Studio mit Adele einen Song aufzunehmen und zusammen „Hello“ zu trällern. Zwischenzeitlich konnte man während des Rundgangs einen tollen Ausblick über den Vorplatz und die Innenstadt erhaschen. Wer wollte, konnte sich zum Schluss noch mit ein paar Erinnerungsstücken eindecken.

Danach stand die Zeit bis zum Nachmittag zur freien Verfügung. Viele nutzten die Gelegenheit zum Shoppen. Einige erkundeten Amsterdam mit seinen Gassen, kleinen Geschäften und Bars. Hier erklärte sich beispielsweise unser Walid aus Düsseldorf spontan dazu bereit, den Stadtführer zu spielen. Und ganz ehrlich? Er machte seinen Job richtig klasse und wir hatten jede Menge Spaß.

Doch wie so oft, vergeht die Zeit viel zu schnell und wir machten uns langsam wieder in Richtung Hotel auf. Zurück und nach kurzer Verschnaufpause, ließen wir es uns wieder bei einem 3-Gänge-Menü mit Getränken und Gesprächen gutgehen. Der weitere Abend wurde unterschiedlich begangen, und so verblieb ein Teil in der hoteleigenen Bar oder „Strandbar“, der größte Teil jedoch fand sich in der Bar vom Vorabend wieder und so ließ jeder für sich den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.

Am nächsten Tag hieß es dann auch schon wieder „Tschüss Holland“. Nach einem ausgiebigen Frühstück, Zimmerräumung und Gepäckverstauen, ging es wieder in Richtung Heimat. Doch auf dem Rückweg stand noch ein kleines Highlight auf dem Programm. Es ging nochmal weiter ins Innere des Landes, genauer gesagt nach Scheveningen, einem Stadtteil von Den Haag mit Hafen-Feeling. Entlang der endlosen Strandpromenade mit unzähligen Strandbars, Hotels und Souvenir-Läden, konnte noch einmal das tolle Wetter genossen werden. Der grandiose Ausblick von der Seebrücke aus, egal ob auf´s Meer oder in Richtung Land, war einmalig und so wurden gerne noch die letzten „Urlaubs“-  und Gruppenfotos gemacht, bevor es wieder mit dem Reisebus nach Hause ging. Einige Kollegen nutzten den Ausflug und blieben noch für einige Tage dort. So hieß es zum ersten Mal „Abschied nehmen“. Die Freude auf ein Wiedersehen, hoffentlich spätestens in einem Jahr, war bei jedem vorhanden. Der nächste Zwischenstopp war am Flughafen Schiphol, wo die Kollegen aus Süd-Deutschland ihren Heimweg weiter antraten. Wieder hieß es Abschied nehmen. Die weitere Rückfahrt verging wie im Fluge. Schon bald waren wir wieder in Deutschland, genauer gesagt, wieder am Bremer Hauptbahnhof, wo weitere Kollegen ihre Heimreise antraten. Der große Rest landete dann am Abend in Hamburg. Hier hieß es für die Kollegen aus Nord- und Ostdeutschland „Bis bald“.

Das Ende der Firmenreise wurde mit einem lachenden aber auch leicht weinenden Auge angesehen. Auf der einen Seite freute man sich auf seine Familie oder auch den daheimgebliebenen Kollegen, auf der anderen Seite war es schade, dass die schöne gemeinsame Zeit vorbei war.

Obwohl es auf der Reise „neue“ und „alte“ Kollegen gab, hatte man nicht das Gefühl, dass jemand die Neue oder der Alte war. Es passte alles zusammen und das war schön mit anzusehen. Ein bunter Haufen, der schnell zu einer Gruppe wurde und zusammen jede Menge Spaß hatte. Für uns persönlich war das sehr überraschend, da wir selbst erst ein paar Monate bei der aam it GmbH sind, jedoch an keinem Punkt der Reise das Gefühl hatten „einer der Neuen“ zu sein. Man war sofort eingebunden und konnte zusammen lachen.

Abschließend kann man sagen, und wir denken, da sprechen wir im Namen aller, dass es drei aufregende und schöne Tage waren mit einer wirklich tollen Stimmung. Das Wetter meinte es wirklich gut mit uns, denn wie heißt es so schön: „Wenn Engel reisen …“ Und wir denken, dass es an dieser Stelle angebracht ist, ein großes DANKE an Steffie zu richten, die im Vorfeld alles top  organisiert hat und natürlich auch an Renee, unseren Chef, der uns diese Tage (wieder) ermöglicht hat. Wir freuen uns schon alle auf das nächste Event, in einem wirklich tollen Team! Danke!

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